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W - wie Whitepaper

Intrum publizierte den European Consumer Payment Report 2020 als „Special Edition White Paper“ mit Fokus auf die finanziellen Auswirkungen der Coronakrise auf Europas private Haushalte.

 

Einige Ergebnisse aus dem Whitepaper:

Millenials unter Druck

Das Ergebnis: Die Covid-19 Krise hat vor allem jene Generation getroffen, die von Haus aus schon über weniger Ersparnisse verfügt, Studentenkredite decken muss und ein geringeres verfügbares Einkommen hat als ältere Generationen.

Mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Millennials geben an, dass sich Covid-19 negativ auf ihr Wohlergehen ausgewirkt hat, im Vergleich zu 47 Prozent in allen Altersgruppen.

Vor allem am Arbeitsmarkt stellt sich die Lage für diese Generation schwierig dar: 67 Prozent der Millennials haben Einkommenseinbußen aufgrund der Krise hinnehmen müssen, im Vergleich zu 54 Prozent der Befragten in allen Altersgruppen.

Corona heizt Verschuldung an

Millennials verschulden sich nun außerdem vermehrt, um Geld für alltägliche Dinge zur Verfügung zu haben: 24 Prozent geben an, dass sie sich als Resultat der Krise verschulden mussten, um für alltägliche Einkäufe und Kosten aufkommen zu können. Hier liegt der europäische Schnitt über alle Altersgruppen bei nur 19 Prozent.

Die Covid-19 Krise wirkt sich aber nicht nur auf die aktuelle finanzielle Lage in den Haushalten aus, sie hat auch längerfristige Konsequenzen für Konsumenten. Die Fähigkeit, Geld für die Zukunft zu sparen, ist ein wichtiges Anliegen: 39 Prozent der europäischen Konsumenten gaben in der Intrum-Befragung an, erheblich weniger Geld zur Seite legen zu können als vor Covid-19.

Frauen sparen weniger

Zudem zeigt die Studie einen deutlichen geschlechterspezifischen Unterschied beim Sparen: Beinahe die Hälfte aller Frauen (46 Prozent) geben an, dass sie nur wenig Vertrauen in ihre Möglichkeit haben, Geld für die Pension zu sparen – verglichen mit 34 Prozent der Männer.

Dieser Unterschied spiegelt auch eine größere Ungleichheit wider. Das Europäische Parlament veröffentlichte vor Kurzem eine Schätzung, nach der Frauen in der EU im Schnitt pro Stunde etwa 15 Prozent weniger verdienen als Männer. Dazu kommt, dass Frauen am Arbeitsmarkt unterrepräsentiert sind: Fast 30 Prozent aller erwerbstätigen Frauen in der EU arbeiten Teilzeit, und Frauen scheiden eher aus dem Arbeitsmarkt aus, um sich um Kindererziehung oder Verwandte zu kümmern.

Familien mit Kindern erlitten meiste Einbußen

Eine weitere Gruppe, die von den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie besonders betroffen ist, sind Familien mit Kindern. So gaben in der von Intrum beauftragten Studie 63 Prozent der Befragten aus Haushalten mit Kindern an, dass sich ihr Haushaltseinkommen als Folge des Covid-19-Ausbruchs verringert habe, während bei Haushalten ohne Kindern nur 49 Prozent dieser Aussage zustimmten.

Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar der Studie.

Über die Covid-19 Umfrage:

Intrum hat Daten von 4.800 Verbrauchern in 24 europäischen Ländern gesammelt. Die Umfrage wurde im Mai 2020 durchgeführt und die Stichprobenquoten wurden nach Alter und Geschlecht festgelegt um sicherzustellen, dass die Ergebnisse der Befragten auf der Grundlage von Volkszählungsdaten aus jedem Markt national repräsentativ waren.